Der Koi, eine Karpfenart, die hauptsächlich in Japan gezüchtet wird, ist in deutschen Teichen heimisch geworden. Die aufwendige Haltung beinhaltet auch eine exklusive Futterauswahl.
Aber das große Angebot an Futtermittel erschwert die Auswahl erheblich. Einen guten Beitrag zur Koiernährung leisten Rohproteine, Rohfett, Rohfasern und Rohasche, welche in jedem guten Koifutter enthalten sein sollten. Das Eiweiß in den Rohproteinen sollte hauptsächlich aus Fisch und Algen bestehen. Rohfett, welches hauptsächlich aus Fisch bestehen sollte, sollte vor allem im Herbst, vor der längeren Fastenzeit im Winter, gegeben werden. Rohfasern sind für den längeren Verbleib des Nahrungsbreies im Darm verantwortlich. Mit Rohasche werden Mineralstoffe bezeichnet, die die Koi zwar aus dem Wasser aufnehmen können, die aber in den gefilterten Teichen, mit seltenen Wasserwechsel, wenig vorhanden sind und deshalb zugefüttert werden sollten.
Spirulina ist eine Blaualge, die das
Koifutter vor allem in Stresssituationen beinhalten sollte. Spirulina enthält wichtige Inhaltsstoffe, die nicht nur das Immunsystem der Karpfen stimuliert, sondern auch die Tiergesundheit massiv unterstützen. Im Winter, wenn die Wassertemperaturen auf unter 7 ° sinken, wird der Koi sehr träge und die Koiernährung wird sehr verringert und erliegt zeitweise auch.
Als Winterfutter eignen sich wirkstoff- und nährstoffreiche Granulatfutter, die sehr sparsam weitergefüttert werden. Garnelen sind aufgrund ihrer verdauungsunterstützenden Wirkstoffe als attraktive Abwechslung im Winterfutter einzusetzen. Die Puppen der Seidenraupen werden in letzter Zeit häufig zu Ernährung eingesetzt. Aber auch hier heißt es wie auch bei anderen Futtermitteln, es muss auf eine äußerst sorgfältige Auswahl geachtet werden, welche im Koifuttershop geboten wird. Die Puppen werden auf Grund der hohen Nachfrage sehr nachlässig gefertigt. Dieses Abfallprodukt aus der Seidenherstellung wird in heißer Luft zu schnell getrocknet und kommt dann halb verkohlt auf unserem Markt an. Diese Puppen der
Seidenraupe sollten auf gar keinen Fall gefüttert werden, denn sie führen zu Gesundheitsschädigungen bei den hochwertigen Tieren.
Die im Koifuttershop angebotenen Alleinfutter bieten eine sehr hohe Qualität und decken den Bedarf des Karpfens ab. Trotzdem kann es ratsam sein, bestimmte Zusatzstoffe dem Futter beizumischen.